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Unsere geschichtsträchtige Residenz  in  Baden bei Wien  (Seitenansicht):

 

Magdalenenhof

Dieses Gebäude, bekannt unter dem Namen "Magdalenenhof", stammt aus dem 17. Jahrhundert und gehört, da es die beiden großen Stadtbrände von 1714 und 1812 unversehrt überstanden hat, zur ältesten Bausubstanz von Baden.

Man erzählt, daß im Jahr des zweiten Türkensturmes, 1683, sich eine junge Mutter mit ihrem Kleinkind auf der Flucht vor den Türkenhorden an einer Kette in den Brunnen sinken ließ.



 


 Frauengasse 10 (Seitenansicht)


 

Nach Stunden der Todesangst - halb im Wasser stehend - gelang es ihr endlich, sich und das Kind aus dem tiefen Brunnenschacht des "Magdalenenhofes" zu befreien.

Im Jahr 1822 wohnte in diesem Haus Ludwig van Beethoven und in den Jahren 1848/49 sowie 1860 Badens Ehrenbürger Franz Grillparzer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[Trennlinienbild]

Im Winter:

 

ohne Schnee:

im Frühjahr:

[Trennlinienbild]

 

Badens Bäder und Quellen:

Die Stadt Baden verdankt ihre Berühmtheit den heißen Schwefelquellen, die durch Felsspalten aus vielen 100 Metern Tiefe aufsteigen. Thermalwasser kommt in Baden an zahlreichen Stellen aus der Erde, aber nur 14 Quellen sind "gefasst". Das heißt, sie sind ausgemauert und abgedichtet, so dass das Wasser rein und stark herauskommt:

Engelsquelle (32,9°C)
Ferdinandsquelle (24,6°C) Franzensquelle (30,4°C) Frauenquelle (34,5°C) Johannesquelle (26,2°C) Josefsquelle (33,9°C) Karolinenquelle (34,6°C)
Leopoldsquelle (27,8°C) Mariazellerquelle (24,5°C) Marienquelle (34,9°C) Peregriniquelle (21,6°C) Petersquelle (32,1°C)
Römerquelle (29,0°C) Sauerhofquelle (25,7°C)
(Temperaturangaben nach Messungen des Jahres 1996).

Schon von den Römern genützt wurde die Ursprungs- oder
 

 

 


Die Römerquelle, ca. 1820



Die alte Frauenkirche mit dem "verkehrten Turm" (aus Martin Mayers Miscellen, Bd. I)

 


 

Römerquelle, die in einer Höhle genau unter dem Orchestergraben der Sommerarena entspringt.

Über der Quelle des Frauenbades (neben dem Magdalenenhof) stand bis 1811 eine Kirche, die alte Frauenkirche, die mit ihrem "verkehrten Turm" ein Wahrzeichen Badens war. Die Quelle entsprang genau unter dem Hochaltar. Das Wasser der Peregriniquelle wurde bis in die 1960er-Jahre als Mineralwasser verkauft. Die größte Schüttung hat die Marienquelle. Sie liefert mehr als 40 Liter pro Sekunde. Sie wurde erst 1924 gefasst und bildete die Grundlage für die Speisung des Strandbades mit Schwefelwasser.
Heute sind (mit Ausnahme des Engelsbades) alle Quellen unter der Verwaltung der Stadt Baden. Sie werden in eine gemeinsame Ringleitung eingespeist. Die Kuren erfolgen nur mehr im Kurhaus neben der Römertherme. Bis heute ist Baden dank seiner heißen Quellen der wichtigste Fremdenverkehrsort Niederösterreichs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Zuletzt geändert am: 06. November 2015